Wie die Bildungspolitik der AfD in die Hände spielt
Die AfD will die Schulen in Thüringen von dem „Ideologieprojekt“ Inklusion befreien.
Die AfD will die Schulen in Thüringen von dem „Ideologieprojekt“ Inklusion befreien.
Wolfgang Blaschke ist am 2. April 2026 plötzlich verstorben.
Wolfgang war fast 20 Jahre einer von erst drei, dann zwei Sprecher:innen des NRW-Bündnisses eine Schule für alle und Vorstandsmitglied im Verein zur Förderung des NRW-Bündnisses. Noch im März hatte er seiner Wiederwahl zugestimmt, jedoch angekündigt, dass er sich aus gesundheitlichen Gründen bald ganz zurückziehen werde. Er käme nochmal vorbei, um sich zu verabschieden.
Die daten- und evidenzbasierte Entwicklung und Steuerung von Unterricht, Schule und Bildungssystem ist das Heilsversprechen der Bildungspolitik. Sie soll aus der Bildungskrise herausführen.
Am 10.3. haben Christian Möwes, Werner Plack und Dr. Reinhard Stähling die Pädagogik der PRIMUS-Schulen auf der Didacta in Köln vorgestellt.
Die Kultusministerkonferenz und die Länder wollen die Bildungsverläufe aller Kinder und Jugendlichen daten- und evidenzbasiert in den Blick nehmen.
Zwei Jahre lang hat die Enquetekommission im Auftrag des Landtags von Nordrhein-Westfalen zum Thema „Chancengleichheit in der Bildung“ gearbeitet. Aber demokratische und menschenrechtliche Ansprüche an Bildung löst die Kommission mit ihren Handlungsempfehlungen nicht ein.
Die vorgesehene Änderung des Lehrerausbildungsgesetzes in NRW verspricht Modernisierung und mehr Qualität. Gestärkt wird allerdings nicht der Stellenwert von Inklusion, sondern die Stellung der Sonderpädagogik.
Ohne öffentliche Information und Diskussion wird die Einführung eines bundesweiten Bildungsverlaufsregisters politisch vorbereitet und vorangetrieben. Was bedeutet diese neue Datenstrategie und welchen Mehrwert für Bildung bringt sie?