Unkonferenz "Eine Schule für alle"

Wegweiser zu verschiedenen Schulen
Termin: 
13.11.2010 - 10:00 - 14.11.2010 - 18:00

Das NRW-Bündnis veranstaltet vom 13. - 14. November 2010 in Essen eine 2-tägige Konferenz zum Thema "Eine Schule für alle".

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Die Konferenz findet in Form einer kooperativen Unkonferenz statt. Jeder, der etwas beitragen oder etwas lernen will, ist willkommen und herzlich eingeladen.

Das Thema "Eine Schule für Alle" ist zur Zeit in aller Munde. Es weckt Emotionen und wirft viele Fragen auf: "Wie kommen wir zu einer Schule für Alle?, "Eine Schule für alle = Einheitsschule?", "Sonderschulen abschaffen?"... Für diejenigen, die das gemeinsame Lernen aller Kinder voranbringen wollen, sind Kommunkation, Informationsaustausch und Vernetzung von großer Bedeutung. Dazu soll diese Konferenz beitragen.

Unkonferenzen sind kooperative Mitmachveranstaltungen, auch bekannt als Barcamps und Themencamp. Weiterlesen »

Ort: 

Haus der evangelischen Kirche, III. Hagen 39, Essen

Deutsche UNESCO- Kommission hat Expertenkreis Inklusive Bildung gegründet

Interview mit Prof. Dr. Christoph Wulf, Vizepräsident der Deutschen UNESCO-Kommission
Prof. Dr. Christoph Wulf, UNESCO

Die Deutsche UNESCO-Kommission hat einen Expertenkreis „Inklusive Bildung“ gegründet. Er soll die Umsetzung inklusiver Bildung bundesweit durch gemeinsame Initiativen vorantreiben. Der Kreis wird Kompetenz und Erfahrungen, die in der Wissenschaft, Praxis und Politik bereits bestehen, stärker miteinander vernetzen. Der Sprecherrat des Expertenkreises hat erstmals am 13. Juli 2010 in Berlin getagt. Weiterlesen »

Österreichischer Monitoringausschuss fordert Abschaffung der Sonderschulen und tiefgreifende Schulstrukturreform

Plakat Alle sollen zusammen lernen

Der Ausschuss zur Überwachung der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) in Österreich hat am 10. Juni einstimmig eine Stellungnahme zu inklusiver Bildung abgegeben (http://www.monitoringausschuss.at). Darin fordert er die Anerkennung von inklusiver Bildung als Menschenrecht und stellt fest: „Um Segregation und Exklusion zu beenden, bedarf es einer tiefgreifenden Strukturreform des österreichischen Bildungswesens. Weiterlesen »

Sofortige Inklusion in der Schule!

Offener Brief der LAG Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen
Logo Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen

Die Landesarbeitsgemeinschaft Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen fordert in einem offenen Brief die Minderheitenregierung SPD und Bündnis90/Die Grünen auf, ihre Wahlversprechen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention sofort einzulösen und den überfälligen Strategiewechsel in der Schulpolitik jetzt mutig einzuleiten.  Weiterlesen »

Viel Inklusionsrhetorik, aber wenig Substanz

Die KMK drückt sich um die Verpflichtungen aus der UN-Behindertenrechtskonvention
Schild Inklusion für Alle bei Demo

Was zu befürchten war, ist eingetreten. Die Kultusminister beabsichtigen, sich auf den denkbar kleinsten gemeinsamen Nenner zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) zu einigen. Dabei haben diejenigen Länder sich durchsetzen können, die besonders starr an der Separation von Kindern mit Behinderungen festhalten. Allen voran das Land Sachsen, das 6,9 % seiner Schülerinnen und Schüler in Förderschulen exkludiert und damit über der bundesdeutschen Exklusionsquote von 4, 9 % liegt. Ein entsprechendes Diskussionspapier ist am 29.4. Weiterlesen »

Die UN-Behindertenrechtskonvention umsetzen - Inklusive Bildung verwirklichen

Plakat Eine Schule für Alle

Offener Brief an die Fraktionen des neu gewählten Landtages NRW

z.H.
Frau Hannelore Kraft, SPD
Herrn Dr. Jürgen Rüttgers, CDU
Herrn Prof. Dr. Andreas Pinkwart, FDP
Frau Sylvia Löhrmann, Bündnis 90/Die GRÜNEN
Frau Bärbel Beuermann, Die LINKE

Sehr geehrte Damen und Herren, 

bei der Landtagswahl in NRW war Bildungspolitik offensichtlich ein wahlentscheidendes Thema. Die Angstkampagne, die von der alten Landesregierung gegen die "Einheitsschule" massiv geschürt wurde, ist ins Leere gelaufen. Die Abwahl der schwarz-gelben Regierung beweist: Die Mehrheit der Bevölkerung in NRW will einen umfassenden Richtungswechsel in der Bildungspolitik.

Darüber freuen wir uns.

Durch das "Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen" hat sich das Land NRW wie auch die anderen Bundesländer verpflichtet, ein inklusives Bildungssystem zu entwickeln. Dies wird die zentrale Aufgabe für die Bildungspolitik der nächsten Jahre in diesem Land sein. Weiterlesen »

Kampagne verlängert!

NRW-weite Kampagne für gebührenfreie Bildung und eine Schule für Alle

NRW-Unterschriftenkampagne: Für gebührenfreie Bildung und eine Schule für AlleVor der Wahl und nach der Wahl: Entscheidend für gebührenfreie Bildung und eine Schule für Alle ist eine kritische und aufgeklärte Bevölkerung. Es kann also weiter gesammelt werden!

Unterschreiben!

 

 

 

 

 

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"Es ist nicht deine Schuld ..." - 3000 Teilnehmer feiern die UN-Konvention

Teilnehmer beim Inklusionsfest
Plakat eine Schule für Alle
Eva-Maria Thoms und Hanno Friedrich

Beim Inklusionsfest am 05.05.2010 vor dem Düsseldorfer Landtag forderten über 3000 Teilnehmer die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung. Als Höhepunkt sang die Band Pelemele gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern "Deine Schuld" von den Ärzten. 

Weitere Fotos stehen im Album  http://de.sevenload.com/alben/NeRnley zur Verfügung. Nach Klick auf das Foto sind dort "Alle Größen" unter Original auch druckbare Bild-Dateien verfügbar.  Weiterlesen »

Tausende feiern für inklusive Schulen

Kommt zum Landtag! Wir feiern die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung. Wir feiern für ein inklusives Bildungssystem. Wir lassen uns nicht mehr überhören!

Die bundesweit größte Veranstaltung zum Europäischen Tag der Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen findet dieses Jahr in Düsseldorf statt. 

Vier Tage vor der Landtagswahl werden am 5. Mai  2010 vor dem Landtag in Düsseldorf tausende Menschen für ein inklusives Schulsystem und gemeinsames Lernen aller Kinder und Jugendlichen – auch der mit Behinderung – eintreten. Teilnehmer aus ganz Nordrhein-Westfalen haben ihr Kommen angekündigt. „Wir erwarten die größte Versammlung für Gemeinsames Lernen, die jemals in Nordrhein-Westfalen statt gefunden hat“, sagt Eva-Maria Thoms für die Veranstalter. Weiterlesen »

SPD Programm "Gemeinschaftsschule" - quo vadis?

Information der Gesamtschulstiftung in der GGG

I SPD Programm „Gemeinschaftsschule“ - quo vadis?

Die SPD NRW spricht vom längeren gemeinsamen Lernen und hat im Parteiprogramm und nun auch im Wahlprogramm als einzige schulpolitische Vorstellung dazu die Gemeinschaftsschule festgeschrieben. Dieser Begriff steht in verschiedenen Bundesländern für verschiedene Inhalte und deshalb ist es nötig, die NRW Variante genauer zu betrachten. Die folgende Darstellung entspricht dem Wahlprogramm und den Äußerungen von Frau Kraft im Studio Dumont (Köln) am 21.4.10 und im WDR-Duell mit Rüttgers am 26.4.10.

1. Die Gemeinschaftsschule vereint Gymnasium, Realschule und Hauptschule unter einem Dach, unter einer Schulleitung.

2. In der 5. und 6. Klasse sollen die SchülerInnen gemeinsam lernen.

3. Ab der 7. Klasse können Klassen für die drei Schulformen Gymnasium, Realschule, Hauptschule gebildet werden.
Kommentar: Dies wäre das Modell einer kooperativen Gesamtschule, wie es bereits seit Jahrzehnten in Hessen und Niedersachsen existiert. Die Aufteilungen sind sehr stabil, nur wenige dieser Schulen haben die Klassen integriert.
Am Ende der 6. Klasse müsste dann eine Schulformempfehlung stehen. Die SPD will die verpflichtenden Empfehlungen abschaffen, die Eltern sollen entscheiden.
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