20 Jahre Salamanca-Erklärung der UNESCO, aber die Umsetzung in Deutschland lässt auf sich warten.

unesco

Vor zwanzig Jahren haben Vertreter von 92 Regierungen und 25 internationalen Organisationen auf der Weltkonferenz der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) vom 7. - 10. Juni in Salamanca (Spanien) die gleichnamige Erklärung zusammen mit dem „Aktionsrahmen zur Pädagogik für besondere Bedürfnisse“ verabschiedet. Auch wenn es sich dabei nur um eine menschenrechtliche Empfehlung an die internationale Staatengemeinschaft ohne Rechtsverbindlichkeit handelt, so bezeichnet die Deutsche UNESCO –Kommission die Erklärung doch völlig zu Recht „als Meilenstein auf dem Weg zur Verankerung inklusiver Bildung“. Angesichts der herausragenden und wegweisenden Bedeutung dieses internationalen Dokuments, das auch von Deutschland mitgetragen wurde, drängt sich die Frage auf, was die Bildungspolitik und die Deutsche UNESCO-Kommission bis heute getan haben, um das Konzept der inklusiven Bildung in Deutschland gesellschaftlich zu verbreiten, zu verankern und umzusetzen.


Eine Schule für alle - auch für Kinder mit besonderen Bedürfnissen

Die Salamanca Erklärung der UNESCO bekräftigt das in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte schon 1948 verankerte Recht eines jeden Menschen auf hochwertige Bildung. Um dieses Recht für alle unabhängig von individuellen Unterschieden zu sichern, empfiehlt die UNESCO in ihrer Erklärung das Konzept für inklusive Bildung und erläutert es eingehend in dem Aktionsrahmen. Weiterlesen »

Primus prima verhindern? Bielefelder Eltern-Initiative gibt nicht auf!

Gemeinsam Lernen von der 1. bis zur 10. Klasse
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Letztmalig gibt es in diesem Jahr in NRW für Schulträger die Möglichkeit, beim Ministerium für Schule und Weiterbildung einen Antrag auf Teilnahme am Schulversuch Primus zu stellen. Mit diesem soll erprobt werden, „welche Auswirkungen das längere gemeinsame Lernen … auf das Lernverhalten, die Leistungsentwicklung und das Sozialverhalten der Schülerinnen und Schüler hat“ (MSW, Eckpunkte). Auch soll erprobt werden ob Bildungsbiografien ohne Brüche ermöglicht werden können. Weiterlesen »

Was ist besser: Gemeinsamer Unterricht oder Förderschule?

Zum Forscherstreit über die Förderschule oder über den Umgang mit "unerwünschten" Forschungsergebnissen

Im gemeinsamen Unterricht lernen Kinder mehr, als wenn sie in Förderschulen unterrichtet werden. Dieses Ergebnis einer aktuellen Studie des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) blieb nicht unwidersprochen. Weiterlesen »

Kulturkampf in BaWü um Inklusion

Henri soll nicht zum Gymnasium gehen
mittendrin e.v.

 Elterninitiativen für Inklusion aus Nordrhein-Westfalen schauen fassungslos nach Baden-Württemberg: Dort war geplant, dass ein Junge mit Down-Syndrom zum kommenden Schuljahr gemeinsam mit seinen Grundschulfreunden an eine weiterführende Schule wechselt. Nun regt sich dagegen Volkszorn - weil die weiterführende Schule ein Gymnasium ist. Weiterlesen »

Inklusion in der Lehrerbildung

Flickenteppich

Die KMK-Präsidentin Sylvia Löhrmann hat bei ihrem Amtsantritt am 15. 1. 2014 im Bundesrat in Berlin betont: "In der Kultusministerkonferenz haben wir uns vorgenommen, das Thema Inklusion intensiv zu beraten, uns auszutauschen und abzustimmen – unter Berücksichtigung der Lehrerbildung." Weiterlesen »

"Soziale Ungleichheit, Bildung und Habitus"

Ein Buch über die ganz normale Ausgrenzungspraxis deutscher Schulverhältnisse

Für diese Veröffentlichung wurde Fabian van Essen mit dem Wissenschaftspreis 2013 der Sektion Sonderpädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft ausgezeichnet. Die Preiswürdigkeit der Veröffentlichung begründete die Jury sowohl mit der hohen forschungsmethodischen und theoretischen Qualität als auch mit der Darstellung der Ergebnisse. Diese sollen nachfolgend in den Mittelpunkt gerückt werden.Für diese Veröffentlichung wurde Fabian van Essen mit dem Wissenschaftspreis 2013 der Sektion Sonderpädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft ausgezeichnet. Weiterlesen »

Berg Fidel kann als Primus-Schule an den Start gehen

Fehlende Anmeldungen ergänzt
Primus-Schule Münster

 Wie das Portal bildungsklick.de heute meldet, kann die Primus-Schule Berg Fidel in Münster zum Schuljahr 2014/15 mit 1. und 5. Klassen an den Start gehen. Die Grundschulklassen werden in der Berg Fidel-Grundschule untergebracht sein, die Sek 1-Klassen in der Geistschule. Berg Fidel war als inklusive Grundschule vor allem durch den gleichnamigen Kinofilm von Hella Wenders einer weiteren Öffentlichkeit bekannt geworden.  Weiterlesen »

Kostenstreit und kein Ende in Sicht

mittendrin e.V.

In einer Pressmitteilung nimmt mittendrin e.V. Köln Stellung zum andauernden Streit zwischen Landesregierung und den kommunalen Spitzenverbänden. Weiterlesen »

Gemeinsam lernen von der 1. bis zur 10. Klasse

Broschüre des NRW-Bündnis digital und gedruckt verfügbar
Titel

Die 2. Auflage unserer Broschüre ist weiterhin in Papierform gegen einen Unkostenbeitrag zu bestellen bei Uta Kumar ( utakumar@gmx.de ). Auch größere Bestellmengen sind möglich. Weiter unten ist der download klickbar. In den enthaltenen Texten wird die grundsätzliche Intention unseres Bündnisses verdeutlicht. Unterschiedliche Unterstützungsorganisationen, -gruppen und Einzelpersonen beleichten verschiedene Facetten der frühen Selektion von SchülerInnen und ihrer Folgen. Weiterlesen »

Wie weit ist Deutschland mit der Inklusion?

Mit der Annahme des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Rechte von Menschen mit Behinderungen (VN- BRK), die seit dem 26. März 2009 deutsches Recht ist, hat Deutschland die Verpflichtung, in festgelegten zeitlichen Abständen über den Stand der Umsetzung zu berichten und politisch Rechenschaft abzulegen vor einem international besetzten Fachausschuss in Genf. Prof. Dr. Weiterlesen »

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