Inklusion nach Beliebigkeit

1. Lesung des Gesetzenwurfs zur Umsetzung der BRK in NRW
Daumen runter

Erstaunlich schwer hat sich die rot-grüne Landesregierung mit dem ersten Schulrechtsänderungen getan, die aufgrund der BRK notwendig sind. Herausgekommen ist ein „bestenfalls halbherziger Entwurf, der viele Frage offen lässt“, so Uta Kumar vom NRW-Bündnis.
Das individuelle Recht auf gemeinsames Lernen sucht man vergebens und es fehlen genaue Aussagen darüber, wie ein Inklusives Schulsystem aussehen und vor Ort entwickelt werden soll. Weiterlesen »

Landesregierung missachtet UN-Konvention

Gesetzentwurf von Rot-Grün zur Umsetzung von Inklusion in der Schule
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Deutliche Kritik am Gesetzenwurf der Landesregierung zur Umsetzung der UN-Konvention in der Schule vom 20.03.13 äußern der Eltenverband Mittendrin e.V. aus Köln und die Landesarbeitsgemeinschaft Gemeinsam Leben Gemeinsam Lernen. Auf entschiedene Ablehnung stoßen vor allem die stufenweise Einfühurng des Gemeinsame Lernens an der Regelschule, die zeitlich unbefristete Weiterführung von Förderschulen und die den Kommunen im Gesetztestext eingeräumte Möglichkeit, aus Finanzgründen einen Umbau einer Schule zur inklusiven Schule zu verweigern. Weiterlesen »

Muslimischer Junge von katholischer Bekenntnis-Grundschule in Paderborn abgelehnt

Landesregierung will Aufnahmekriterien verändern

Weil die Eltern eines muslimischen Jungen nicht unterschreiben wollten, dass ihr Kind am katholischen Religionsunterricht der nächstgelegenen Grundschule teilnehmen werde, wurde diesem die Aufnahme in die Schule, in die auch seine FreundInnen aus dem Kindergarten gehen werden, verweigert. Grundlage: die in der Verfassung von NRW enthaltene Differenzierung zwischen Gemeinschaftsgrundschulen und Bekenntnisgrundschulen. 15 der 24 Grundschulen in Paderborn sind katholisch. Weiterlesen »

Bündnis kritisiert Hintertür bei der Inklusion

Presseinformation der Sprecher des NRW-Bündnis "Eine Schule für alle"
Plakat "Inklusion für Alle"

Mit Empörung reagieren die Sprecher des NRW-Bündnis "Eine Schule für alle" auf Berichte über Ausnahmeregelungen für die Kommunen bei der Inklusion.

Im Streit um die Finanzierung der Inklusion hatte Schulministerin Löhrman am vergangenen Dienstag darauf hingewiesen, dass Kommunen auch künftig den Rechtsanspruch behinderter Kinder auf Zugang zur inklusiven Schule nicht umsetzen müssen, wenn die Voraussetzungen nicht erfüllt werden können.

Aus Sicht der Bündnissprecher ein unredliches Kompromissangebot.

"Die bereits im Referentenentwurf zur Inklusion vorgesehenen Ausnahmeregelungen haben Betroffenenverbände von Anfang an kritisiert. Mit einer solchen Auslegung wird die völkerrechtlich gebotene Umsetzung der Inklusion nun faktisch ins Belieben der Kommunen gestellt" sagt Uta Kumar, Sprecherin des Bündnisses. "Es ist klar, dass von den meisten Kommunen jetzt kein großes Engagement kommen wird, wenn man ihnen eine Hintertür aufzeigt, durch die sie sich aus der Verantwortung für die Inklusionsentwicklung stehlen können." Weiterlesen »

Schulministerium in NRW verschiebt die 9.Schulrechtsänderung

Weiter Warten auf den Rechtsanspruch

 Kurz vor Weihnachten teilte das Ministerium für Schule und Weiterbildung in NRW mit, aufgrund von Protesten von Elternverbänden werde die 9. Schulrechtsänderung, welche die Umsetzung der UN-Konvention über die Recht der Menschen mit Behinderungen regeln soll, verschoben und nicht mehr zum nächsten Schuljahr wirksam. Der ohnehin nur für SchülerInnen in den 1. und 5. Klassen vorgesehene Rechtsanspruch auf den Besuch der Regelschule wird damit (vielleicht "nur") um ein weiteres Schuljahr verzögert. Weiterlesen »

Durchgängige Doppelbesetzung: Unabdingbar für inklusiven Unterricht?

Kind mit Downsyndrom im Gemeinsamen Unterricht

Die durchgängige, d.h. 100% ige Doppelbesetzung mit einem allgemeinen Pädagogen und einem Sonderpädagogen wird inzwischen von vielen Lehrerinnen und Lehrern, aber auch von Eltern als unabdingbare Voraussetzung für die Qualität und das Gelingen von Inklusion in der Schule gehalten und bildungspolitisch eingefordert. Die folgenden Überlegungen sollen zeigen, dass die einseitige Fixierung auf diese Forderung in mehrfacher Hinsicht zu kurz greift. Sonderpädagogische Ressourcen allein stellen keine ausreichende Basis für die inklusive Entwicklung in Schule und Unterricht dar. Weiterlesen »

NRW-Landesregierung ignoriert bei der Inklusionsplanung Verpflichtung zur Beteiligung Betroffener

Presseerklärung der Bündnissprecher
Textwolke UN-BRK

Die Sprecher des NRW-Bündnisses Eine Schule für alle weisen darauf hin, dass die NRW-Landesregierung betroffene Eltern bei den nun vorgelegten Planungen zur inklusiven Schulentwicklung so gut wie nicht einbezogen hat.  Weiterlesen »

Antrag für den Weg zur inklusiven Schule in NRW bleiben weit hinter den Anforderungen zurück

NRW-Bündnis Eine Schule für alle nimmt Stellung zu Plänen der Landesregierung
Keine ausreden mehr!

Am 04.07.2012, wird im NRW Landtag der Antrag von SPD und Grünen "Eckpunkte für den Weg zur inklusiven Schule" beraten.

Die Sprecher des NRW-Bündnis Eine Schule für alle haben dazu die folgende Erklärung veröffentlicht.

Mit Entsetzen nehmen die Sprecher des NRW Bündnisses eine Schule für alle zur Kenntnis, dass die Landesregierung in keiner Weise auf die Einwände der Betroffenenverbände zu den Anforderungen an ein inklusives Schulsystem reagiert hat, die im Vorfeld der Koalitionsverhandlungen vorgebracht wurden. Der Koalitionsvertrag sowie der erneut in den Landtag eingebrachte Antrag für den Weg zur inklusiven Schule in NRW bleiben weit hinter den Anforderungen zurück. Weiterlesen »

Die Südtiroler Bildungslandschaft

Oder: Wie Bildungserfolg für alle Kinder gesichert wird

Die Tatsache, dass Südtirol bei PISA 2003 in der Lesekompetenz sogar einen Punkt besser war als Finnland und in Mathematik auch zur Spitzengruppe gehörte, hat Südtirol den Ruf eingebracht, „das Finnland des Südens“ zu sein. Bildungsungerechtigkeit wie in Deutschland kennt man dort nicht. Die Faktoren, die für den Südtiroler Bildungserfolg maßgeblich sind, sollen nachfolgend dargestellt werden. Weiterlesen »

Eckpunkte sind eine herbe Enttäuschung

Presseerklärung der Bündnissprecher zu den Eckpunkten für den Weg zur inklusiven Schule in NRW
Demoszene zum Gemeinsamen Lernen

Mitte Februar haben sich die Fraktionen von SPD und BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN auf gemeinsame Eckpunkte "für den Weg zur inklusiven Schule in NRW" verständigt.

Den großen Schritt zu einem inklusiven Schulsystem, für den die Regierungsfraktionen die Eckpunkte halten, können die Sprecher des NRW-Bündnisses Eine Schule für alle in dem vorliegenden Papier nicht erkennen, im Gegenteil: Aus Sicht der Sprecher sind diese Eckpunkte eine herbe Enttäuschung. Weiterlesen »

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