Pressemitteilung: Gesetzentwurf des Ministeriums für Schule und Bildung NRW bricht Koalitionsvereinbarung zum PRIMUS-Schulversuch
Kurze Info zum PRIMUS-Schulversuch: Zum Schuljahr 2013/14 startete PRIMUS im NRW, als Schulversuch zum gemeinsamen Lernen von Klasse 1 bis 10, ohne Bruch nach Klasse 4. PRIMUS, als Zusammenschluss von Primarstufe und Sekundarstufe I, soll erforschen, welche Auswirkungen das längere gemeinsame Lernen auf das Lernverhalten, die Leistungsentwicklung und das Sozialverhalten der Schülerinnen und Schüler hat. Die wissenschaftliche Begleiung hat dazu fortlaufend positive Ergebnisse dokumentiert.

Eine Hamburger Schulstudie forderte bereits 2018 dazu auf, die sonderpädagogische Ausrichtung der inklusiven Bildung in Schulen aufzugeben. Sie zeigt auch, dass die Empfehlungen eines aktuellen Gutachtens zum sonderpädagogischen Feststellungsverfahren in NRW in die falsche Richtung weisen.
schreiben segregierende Strukturen der Sonderpädagogik fort. Angepasst an Methoden der empirischen Sonderpädagogik sollen sie Wissenschaftlichkeit und grundlegenden Wandel suggerieren. Eine kritische Einordnung.
hitzig über den landesweiten Bildungsprotest der Landesschüler*innenvertretung NRW (kurz LSV NRW) vom 13. März und die einhergehenden Forderungen. Die LSV erklärte zur Landtagsdebatte in ihrer Pressemitteilung:
Aufbruchstimmung für PRIMUS im Ruhrgebiet oder NRW? Die bildungspolitischen Forderungen des NRW-Bündnisses „Eine Schule für alle“ zum Ausbau der PRIMUS-Schule in NRW finden große Zustimmung bei Bildungsexpert:innen im Ruhrgebiet und ermutigen Initiativen, sich für PRIMUS als inklusive Schule von 1-10 in ihrer Kommune stark zu machen.