Auf dem Weg zur inklusiven Schule - Veranstaltung mit Prof. Dr. Matthias v. Saldern
Veranstaltung mit Prof. Dr. Matthias v. Saldern, Universität Leuphania Lüneburg, am 22.02.2012.
„Es gibt Menschen, die haben Vorbehalte, wenn sie an eine Inklusive Schule denken. Diese Vorbehalte haben ihren Ursprung allerdings nicht in wissenschaftlichen Untersuchungen, sondern sind genährt durch falsche Annahmen über die Funktionsweise unseres Schulsystems und damit zusammenhängenden Denkfehlern. Fundamental falsch ist zum Beispiel die Annahme, wir würden in den Schulen mit homogenen Gruppen arbeiten. Damit verbunden ist die falsche Annahme, dass durch Inklusion plötzlich die eigene Klas- se sehr heterogen würde. Das Gegenteil ist der Fall: Schulklassen sind bereits jetzt schon heterogen zusammengesetzt: Es gibt Schüler mit ADHS, hoch begabte Schüler, Schüler mit ausgeprägten künstlerischen Begabungen usw. usw. Somit sind auch Grundschullehrkräfte seit vielen Jahren mit der Situation konfrontiert, dass ihre Klassen heterogen sind. Heterogenität ist für die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schülern aber außergewöhnlich wichtig, da man zur Entwicklung der eigenen Identität einen anderen braucht, der anders ist als man selbst.
Dennoch muss das derzeitige Schulsystem für Inklusion vorbereitet werden. Derzeit gibt es noch einige Denkfehler...“
Über die „Denkfehler“ und die Konsequenzen für eine „flexible Schule“ können Sie von Herrn Prof. Dr. von Saldern mehr erfahren.
Anmeldung bis zum 20.1.2012:
Mosaikschule Datteln
Tel. 02363/51699 oder Fax 02363/5750
oder E-Mail susannegrindel@ish.de
Die Anmeldung gilt als verbindlich mit Eingang der Überweisung von 10 Euro auf das Konto des Fördervereins der Mosaikschule Datteln:
Volksbank Datteln Kto.Nr. 1 400 512 800 BLZ 426 617 17
Ort: Aula der Mosaikschule Mozartstr. 1, 45711 Datteln
